DNV+erh%C3%B6ht+Betriebskapazit%C3%A4t+einer+gro%C3%9Fen+Schifffahrtsgesellschaft

DNV wurde von einer führenden Schifffahrtsgesellschaft kontaktiert, die eine große und vielfältige Flotte mit etlichen Segmenten besitzt und betreibt. Die Schifffahrtsgesellschaft hatte die Absicht, ihre Betriebskapazität zu erhöhen und zu einem weltweiten Betreiber aufzusteigen. Der erste Schritt zu diesem Ziel bestand darin, die derzeitige Schiffsverwaltung zu analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu finden.

Das Ergebnis der Möglichkeitsanalyse zeigte, dass in einigen Segmenten Raum für Verbesserungen bestand. Gemeinsam mit DNV wählte die Schifffahrtsgesellschaft die folgenden Kerngebiete aus, auf die es sich zu konzentrieren galt:

  • Treibstoffverbrauch (Energiemanagement)
  • Wartungsmanagement
  • Beschaffungprozesse.

Außerdem erkannte man, dass die Veränderung der bestehenden Managementstrukturen und die Verbesserung des Engagements von Führungskräften für nachhaltigen Wandel unerlässlich waren.

Phase Zwei des Projekts zielte auf die besagten Kernsegmente ab. Außerdem begann die Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen, die interne Kapazitäten steigern und folglich Endergebnisse verbessern sollten. Parallel zur Entwicklung von Lösungen wurde die Veränderung des Managementprozesses in Angriff genommen, um sicherzustellen, dass die Lösungen innerhalb der Organisation implementiert werden konnten. Während der Durchführung des Projektes wurden relevante Stakeholder identifiziert und direkt angesprochen. Während der Umwandlungen im Managementbereich wurden Änderungen an der Gesamtorganisation implementiert, damit das Unternehmen in seiner Gänze von den zahlreichen Initiativen profitieren konnte:

  • Im Bereich Energiemanagement wurde ein strukturiertes Programm zur Messung, Kontrolle und Reduzierung des Treibstoffverbrauchs eingesetzt; das Programm wurde außerdem auf mehreren Testgefährten validiert. Die Validierung ergab, dass eine Treibstoffersparnis von 6% zu erreichen war. Das Energie-Managementprogramm umfasst: Standardisierung des Betriebsablaufs, Vorgangsberichte, Softwareplattformen, umfassendes Trainings- und Kompetenzprogramm für Unternehmensbeteiligte im Onshore- und Onboard-Bereich

  • Im Bereich Wartungsmanagement konzentrierte sich das Projekt auf die Standardisierung des Wartungsmanagements innerhalb der Organisation und der bestmöglichen Verteilung von Synergieeffekten. Dies wurde durch folgende Maßnahmen erreicht:

    • Entwicklung von Wartungs- und Trockendockstrategien sowie von Prozessen, die auf Analyse, ständige Verbesserung und die Absicherung von unternehmensweiten Weiterbildungsmöglichkeiten abzielten
    • Einsatz eines risikobasierten Vorgehens bei Wartungsfragen zur Optimierung des Wartungsprogramms auf ausgewählten Testgefährten. Diese Analyse zeigte eine über 60%ige Reduzierung von Arbeitsanordnungen pro Jahr und identifizierte jährliche Einsparungen von über 25% der Kostenbasis
    • Ausrichtung von auf Unternehmenskapazitäten und –bedürfnisse, interne wie externe Anforderungen sowie den Wartungsprozess abgestimmten Wartungsmanagementanwendungen.
  • Im Bereich Beschaffungsprozesse entwickelte man Lösungen für eine rationalisierte und kosteneffiziente Organisation und einen klar definierten Logistikvorgang, der Lösungen wie die nun folgenden Maßnahmen beinhaltete:
    • Kooperationen mit Handelspartnern und Systemintegration bei bestehenden Zulieferern
    • Einführung von bei Zulieferern anerkannten E-Commerce-Tools sowie maximierter Einsatz technologischer Hilfsmittel (in angemessenem Rahmen)
    • Wettbewerbsausschreibungen.

Die Effektivität der hier entwickelten Lösungen wurde durch Materialkosteneinsparungen von 9% nachgewiesen.

Auf die Validierung von Phase Zwei folgte die umfassende Implementierung der entwickelten Lösungen für die gesamte Unternehmensflotte. Die anfängliche Möglichkeitsanalyse hatte einige Kernbereiche ausgewiesen, in denen maßgeschneiderte Lösungen identifiziert und getestet worden waren. Basierend auf den Resultaten dieser Tests konnte ein Implementierungsprogramm für die gesamte Flotte geplant werden, dessen Verbesserungsmaßnahmen speziell auf die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt waren.

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