Statoil+auf+dem+Weg+zur+Spitzenklasse

Im Jahr 2005 beauftragte Statoil DNV mit der Beurteilung der Betriebs- und Wartungskriterien ihrer norwegischen Offshore-Anlagen. Die Analyse brachte einige entscheidende Schwierigkeiten ans Licht: verminderte Produktionsmöglichkeiten, die Notwendigkeit für höhere Priorisierung von Sicherheits- und Produktionsmängeln, unzureichendes Betriebs- und Wartungsmanagement in 19 aktiven Anlagen sowie mangelhafte Nutzung von Liefer- und Wartungsmöglichkeiten.

Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurde im Frühjahr 2006 das R&V-T Projekt (Availability and Maintenance Initiative) ins Leben gerufen und von einem gemeinsamen Team aus Mitarbeitern von Statoil und DNV in Angriff genommen. Das Team sollte neue Managementgrundsätze einführen und widmete sich umgehend der Analyse von Wartungspraktiken und ungeplanten Produktionsverlusten auf allen 19 Plattformen. Danach entwickelte und realisierte es ein Schulungsprogramm, das ganz genau auf einzelne Betriebssegmente abgestimmt wurde.

Neben der Realisierung des Schulungsprogramms entwickelte man ein verbessertes Betriebs- und Wartungsmanagementsystem. Das überarbeitete System für Statoil wurde auf der Basis von gesetzlichen Verordnungen für das Betriebsmanagement entwickelt; Kriterien, die sich in der gesamten Branche bewährt hatten, wurden ebenfalls berücksichtigt. Die Schulung des Betriebs- und Wartungspersonals begann Mitte November 2006. Circa 4000 Statoil-Mitarbeiter nahmen an E-Learning, Kursen in Unterrichtsräumen und Workshops teil.

Von der Umsetzung des Systems wird folgendes erwartet: beständige Verbesserungen, gesteigerte Produktionsfähigkeit, verbessertes Management von Sicherheit und produktionswichtiger Ausrüstung sowie ein wichtiger Beitrag zu Statoils Ziel, in den Bereichen Betrieb und Wartung zur weltweiten Spitzenklasse zu gehören.

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