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Wichtige Erfolgsfaktoren für Serviceorganisationen

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Torsten Steffen, Principal Consultant

„Die Grundidee dieser Veranstaltungsreihe ist es, Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen und Funktionsbereichen an einen Tisch zu bringen. IT-Verantwortliche bringen langjährige Erfahrungen im Servicebereich und in der Nutzung von Modellen wie ITIL für die Integration von IT-Prozessen mit. Entwicklungsverantwortliche hingegen haben oft schon Reifegradmodelle eingesetzt, um zum Beispiel Prozesskonformität praktisch zu überprüfen, betreten aber mit Services Neuland. Erst wenn man beide Perspektiven zusammen bringt, entsteht ein rundes Bild sowohl von den Herausforderungen als auch von den Erfolgsfaktoren für Serviceorganisationen“, erklärt Torsten Steffen, Principal Consultant bei DNV IT Global Services und Moderator der Reihe, das Konzept.

In zwei Terminen, Anfang Juli in München und Anfang September in Hamburg, wurde dieses Konzept bisher umgesetzt. Die rege Diskussion zwischen Vertretern aus IT, Chemie, Apparatebau, Bahntechnik, Logistik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Beratung zeigte, dass die nachhaltig erfolgreiche Umsetzung von Serviceprozessen in allen Branchen aktuell als Business-kritische Herausforderung wahrgenommen wird.

Auch die Teilnehmer äußerten sich positiv. „Das war eine gute Gelegenheit für mich, einmal über den Tellerrand unser eingenen Serviceprozesse hinauszuschauen“, sagte ein Teilnehmer. „ITIL nutzen wir bereits, aber CMMI war mir bisher nicht bekannt“, äußerte sich ein anderer Serviceverantwortlicher. „Ich fand es gut, anhand der Präsentation neue Modelle in Grundzügen kennen zu lernen, den Schwerpunkt aber auf die Diskussion über Anwendung und Nutzen zu legen. Hier eigene Fehler vermeiden zu können, ist wirklich wertvoll.“
Ein weiterer Teilnehmer regte sogar an, den Erfahrungsaustausch über die Anwendungs­erfahrung von Modellen wie CMMI, ITIL, ISO und COBIT in einen halbjährlichen Stammtisch fortzusetzen.

Co-Moderator Dirk Ludwig, Senior Consultant bei DNV IT Global Services, zieht auch aus Sicht von DNV eine positives Fazit: „Prozess- und Serviceverantwortliche in den Unternehmen haben ein großes Interesse daran, sich untereinander und mit uns auszutauschen. Gerade die Frage danach, welche Modelle geeignet sind, den Unternehmen bei ganz konkreten Herausforderungen zu helfen, ist derzeit besonders wichtig.“

Die Moderatoren sind überzeugt, dass es sich bei der Entwicklung integrierter Serviceprozesse und der Anwendung von Reifegradmodellen nicht um einen kurzfristige Hype handelt: „Die guten alten Zeiten von „Kosten Plus“ im Systemgeschäft gehen zuende. Schon jetzt ist durch den Kosten- und Termindruck der Bedarf nach professionellem Projekt- und Risikomanagement erheblich gestiegen. Im nächsten Schritt werden die Auftraggeber definierte Kosten über den ganzen Systemlebenszyklus verlangen, inklusive aller Serviceprozesse. Unternehmen, die dann in der Lage sind, ihre Serviceprozesse dem Kundenbedarf anzupassen und die erfolgreiche Umsetzung mittels Prozessmanagement zu kontrollieren, werden den Markt über Kurz oder Lang dominieren.“

Falls Sie über weitere Veranstaltungen informiert werden möchten oder Interesse an dem Thema haben, wenden Sie sich an Torsten Steffen oder Dirk Ludwig.

Datum: 12 October 2009

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