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DNV wurde von der EU-Kommission damit beauftragt, eine Vorgehensweise zu entwickeln, mit der der Zeitraum von der politischen Entscheidung bis zum industriellen Einsatz von Technologien zur CO2-Abscheidung und –Lagerung (CCS) deutlich verkürzt werden kann.

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Das Ziel ist es, den weit reichenden kommerziellen Einsatz von CCS Technologien in Europa zu beschleunigen, zu integrieren und zu optimieren“, sagt DNV COO Remi Eriksen.

Die EU-Kommission konzentriert sich auf die Schaffung von Anreizen zur Errichtung und zum Betrieb einer Reihe von CCS Demonstrationsprojekten bis 2015. Die erfolgreiche Durchführung dieser Projekte bis 2020 ist für die flächendeckende kommerzielle Anwendung von CCS Technologie notwendig.

Gegenwärtig beabsichtigt die EU-Kommission, frühzeitig Nutzen aus einer koordinierten europäischen Vorgehensweise durch die Schaffung eines Wissensnetzwerkes zu den CSS –Demonstrationsprojekten zu ziehen. DNV wurde ausgewählt, dieses integrierende und verbindende Projekt im Namen der EU-Kommission umzusetzen.

CCS - Netzwerke und Verbreitung von Wissen

Betreiber europäischer CCS Demonstrationsprojekte, die eine Reihe von Qualifikationskriterien erfüllen, werden eingeladen, dem Netzwerk beizutreten und von seinen Aktivitäten zu profitieren. Mitglieder des Netzwerkes werden durch koordinierende Maßnahmen und den Austausch von Informationen und Erfahrungen unterstützt.

Ferner werden bestmögliche Verfahrensweisen identifiziert, um den optimalen Einsatz der in Europa verfügbaren leistungsfähigsten Technologien zu gewährleisten.

Zusätzlicher Nutzen ergibt sich durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit mit anderen internationalen oder nationalen Initiativen. Im Netzwerk ist diese Zusammenarbeit durch eine höhere Kosteneffizienz und Außenwirkung im Vergleich zu Einzelprojekten gekennzeichnet.

Ferner können die Teilnehmer Einfluss auf weitere F&E Maßnahmen ausüben und durch gemeinsame Vorgehensweise die Kosten optimieren.

DNV hat die Aufgabe, umzusetzen und zu führen

DNV soll mittels des Netzwerkes den Prozess klar strukturiert führen und die EU-Kommission bei der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten zur Beschaffung und Verteilung von Informationen unterstützen. Dies erfolgt u. a. durch die Organisation von Informationsveranstaltungen und eine gemeinsame internetbasierte Plattform zum Informationsaustausch. Diese Vorgehensweise ermöglicht das Augenmerk auf die Bedingungen zu lenken, die notwendig sind, um eine nachhaltige Wertschöpfungskette für CO2 sicherzustellen. Außerdem soll das Netzwerk strukturiert und effizient die Zusammenarbeit von teilnehmenden Projekten mit vergleichbaren Zielen sowie zwischen Organisationen innerhalb und außerhalb der EU fördern. Das Projektnetzwerk wird zu einer dienstleistungsorientierten Einheit entwickelt, die im Sinn der teilnehmenden Projekte arbeitet. DNV ist darüber hinaus verantwortlich, spezielle eigene Dienstleistungen aus den Bereichen Information und Kommunikation zur Verfügung zu stellen.


Es ist eine Anerkennung für DNV, ein relevantes europäisches Netzwerk von CCS Projekten voranzubringen. „Unsere umfassenden Erfahrungen aus dem Bereich des Wissensmanagements kombiniert mit detailliertem technischem Wissen wird für die Schaffung verbindlicher Kriterien zur Akzeptanz und Qualifikation dieser Technologien genutzt. Ziel ist es, die Entscheidungsgrundlagen zu verdeutlichen und den Zeitraum zwischen politischer Entscheidung und industrieller Umsetzung zu verkürzen. Nun besteht die Aufgabe darin, Europa bei einer äußerst dringlichen Herausforderung zu unterstützen: wie kann man die kommerzielle Anwendung von CCS im großen Stil integrieren und optimieren,“ sagt Elisabeth Torstad, DNV Direktorin Cleaner Energy and Utilities.

Datum: 30 March 2009

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