Houston: DNV wurde vom gemeinsamen Untersuchungsausschuss des U.S. Innenministeriums und des U.S. Ministeriums für Heimatschutz beauftragt, ein forensisches Gutachten über den Abdichtkopf und die untere Baugruppe der Steigleitung zu erstellen, mit denen das Macondo Ölfeld im Golf von Mexiko ausgestattet waren. Auf dessen Ölbohrplattform Deepwater Horizon ereignete sich am 20. April 2010 der Unfall, der zur größten Öl- und Umweltkatastrophe der Geschichte führte.
Der Abdichtkopf, ein 50 Fuß hohes und 300 Tonnen schweres Bauteil, wurde gehoben und in die Sicherheitsanlage der NASA in Michoud (Lousiana) gebracht. Dort ist er in der Obhut des Untersuchungsausschusses. Die Überwachungskette und die Protokolle zur korrekten Handhabung der gesamten Beweismittel sind in Kraft, seitdem der Abdichtkopf im August geborgen wurde.
Das endgültige forensische Testprotokoll wird von DNV in Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen sowie akademischen und staatlichen Organisationen entwickelt. Vor Beginn der Prüfung wird es durch den Untersuchungsausschuss genehmigt.
Ausschlaggebend für die Auswahl von DNV als Experte für die forensische Untersuchung war vor allem das Expertenwissen seiner Büros in Columbus (Ohio) und das Fachwissen im Bereich von Tiefsee-Equipment aus dem Büro in Houston (Texas), das dringend für die Untersuchung benötigt wird .
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BOEMRE US Department of the Interior,
Gulf of Mexico OCS Region,
Public Affairs,
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Director of External Affairs Americas and Sub-Saharan Africa
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Datum: 12 October 2010
