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Welche Auswirkungen des Klimawandels lassen sich schon heute in der Arktis beobachten? Arved Fuchs schilderte gestern Abend bei DNV Hamburg Erfahrungen seiner Expeditionen.

Jörg Langkabel und Arved Fuchs

Hamburg, 17.02.2010. Rund 60 Gäste fesselte Arved Fuchs gestern bei DNV Hamburg mit einer Schilderung seiner Expeditionen rund um Grönland und Spitzbergen. Dabei ging er auch auf Auswirkungen des Klimawandels ein, die schon jetzt in der Arktis beobachtet werden können. Dadurch war es möglich, Gebiete mit dem Schiff zu bereisen, die erst durch den drastischen Rückgang des Packeises zugänglich wurden.

„Arved Fuchs zeigt mit eindrucksvollen Bildern Schönheit und Bedrohung der Arktis. Der Schutz der Umwelt, insbesondere der arktischen Umwelt, ist ein Grundanliegen von DNV. Daher freuen wir uns, einen so weitgereisten Experten bei uns zu Gast zu haben“, erläuterte DNV Country Manager Jörg Langkabel zur Begrüßung.

In seinem Vortrag berichtete Arved Fuchs von seiner Expedition an die unzugängliche Ostküste Grönlands und der Umrundung des Archipels Svalbard (Spitzbergen). Dabei segelte die "Dagmar Aaen" nördlich des 82. Breitengrades. Derart weit nördlich war es bisher nicht möglich, mit einem Segelschiff zu fahren, doch bedingt durch den Klimawandel hat sich das Packeis in der Arktis bereits weit zurückgezogen und schiffbare Wege frei gegeben.

In der anschließenden Fragerunde wies Arved Fuchs darauf hin, dass die kommerzielle Nutzung der nun befahrbaren Routen natürlich möglich sei, Schiffe ohne Eisklasse jedoch ein unkalkulierbares Risiko für Mensch und Umwelt darstellten.



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Datum: 17 February 2010

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