Der+Umgang+mit+dem+Klimawandel

Die Abscheidung und Lagerung von CO2 in geologischen Formationen (CCS) kann eine ernstzunehmende Option für die Minimierung des von Menschen verursachten Klimawandels und der Versauerung der Meere darstellen. In einer Welt, deren Wirtschaftskraft noch in den kommenden Jahrzehnten von fossilen Brennstoffen abhängen wird, ist diese Maßnahme dringend notwendig.

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Zwei entscheidende Kriterien müssen erfüllt sein, damit CCS verantwortungsbewusst angewendet werden kann. Erstens: Neue Technologien für die Abscheidung von CO2 (oder Kohle) müssen einen Verlässlichkeitsgrad erreichen, mit dem Investoren, Fabrikbetreiber und Stakeholder zufrieden sein können. Zweitens: Obwohl in mehreren stark beworbenen Projekten derzeit CO2 in geologischen Speichern gelagert wird, wurde noch keines dieser Projekte von einem unabhängigen Verifizierungsunternehmen überprüft.

Außerdem wurde der CCS-Prozess in jenen Standardvorgaben, die sich auf die Qualitätssicherung bei Projekten zur Reduzierung von Treibhausgasen beziehen, noch immer nicht in die Liste der zugelassenen technischen Lösungen aufgenommen. Ein wichtiger Faktor bei diesem Prozess ist das Fehlen eines allgemein anerkannten Verifizierungsprotokolls, das für CCS-Projekte geeignet ist. DNV Research & Innovation beteiligt sich gemeinsam mit externen Partnern im EU-Gebiet und in Nordamerika an mehreren Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die sich mit den Problemen des CCS-Prozesses befassen. Hiermit wird der verantwortungsvolle Umgang mit CO2-Sequestrierung gefördert.

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