Wir wollen Methoden entwickeln, die sich für das Risiko-Assessment bei Nano-Materialien (Nanopartikel, Nanoröhren) eignen. Hierzu nutzen wir unser Risikomanagement-Knowhow und das Expertenwissen, das wir in den vergangenen Jahren angesammelt haben, z.B. im BioRisk-Forschungsprogramm und bei DNV Consulting.

In den vergangenen Jahren haben die Aspekte Sicherheit und Gesundheit im Umgang mit Nanotechnologie größeres Interesse geweckt – trotzdem gibt es derzeit in keinem Land der Welt besondere Gesetze für die Nanotechnologie. Verschiedene Nichtregierungsorganisationen (z.B. ETC-Group) veröffentlichen detaillierte Abhandlungen, um ihrer Besorgnis über die Gefahren von Nanopartikeln und Nanoröhren Ausdruck zu verleihen.
Das Thema Nano-Risiko hat bereits mehrere Konferenzen bestimmt. Sowohl die Europäische Union als auch das norwegische Forschungsministerium unterstützen Forschungen zum Nano-Risiko. Zu den möglichen Interessenten an diesbezüglichen Ergebnissen zählen Staatsoberhäupter, die Industrie, Nichtregierungsorganisationen und Konsumenten nanotechnischer Substanzen. Es gilt, nachhaltige Entwicklung und den verantwortungsbewussten Einsatz von Nanotechnologie zu fördern. Wir wollen das Geschäftsrisiko von Produzenten im Bereich Nanotechnologie senken, das z.B. durch die ungewissen Gesundheitsrisiken im Umgang mit Nanopartikeln entsteht, und das Risiko für die Nutzer von Nanopartikeln und anderer Nanotechnologie minimieren.
