In den 80er Jahren ermöglichten die Forschungen von Nobelpreisträgern das Beobachten und Manipulieren einzelner Atome. Sie eröffneten ein völlig neues Forschungsfeld, das wir heute Nanotechnologie nennen.

Nanotechnologie ist ein weit verbreitetes Modewort, das sich am besten mit der Größe der im Material verwendeten Bausteine erklären lässt. Deren Größe bewegt sich üblicherweise zwischen 100 nm (Nanometern) und der atomaren Ebene.
In diesen Größen können Materialien ihr Verhalten ändern - ihre chemische Reaktivität und ihre optischen, magnetischen oder elektrischen Eigenschaften verändern sich stark. So können feste Materialien etwa transparent oder löslich werden. Die beiden Hauptgründe für diese Verhaltensänderungen sind eine erhöhte relative Oberfläche und vorherrschende Quanteneffekte. Auf Nanotechnologie basierende Produkte sind schon heute im Handel: Als Beispiele hierfür sind nanostrukturierte Lacke, Nano-Pulver und sogar bestimmte Konsumgüter wie Kosmetik oder Kleidung, die mit dem Einsatz von Nanotechnik modifiziert wurde.
