DNV schließt Strategieperiode mit solidem Wachstum ab
DNV erzielte im Jahr 2025 einen operativen Umsatz von 35.291 Mio. NOK. Dies entspricht einem Anstieg von 0,9 % gegenüber dem Vorjahr und setzt den Wachstumspfad des Unternehmens fort.
Auch die Ertragslage blieb stabil: Das EBITDA lag bei 5.615 Mio. NOK, bei einer Eigenkapitalquote von 60,5 %, was eine solide und stabile finanzielle Basis widerspiegelt. Damit schloss DNV die Strategieperiode 2021–2025 ab und übertraf seine Umsatzziele. Gleichzeitig wurde die globale Marktposition weiter gestärkt.
DNV unterstützte die globale Energiewende weiterhin in mehreren Sektoren. Im maritimen Bereich behauptete das Unternehmen seine führende Position im Neubausegment mit einem weltweiten Marktanteil von 26 %. Bei Schiffen mit alternativen Antrieben entfielen 36 % aller 2025 bestellten Neubauten auf DNV-klassierte Einheiten.
Das Geschäftsfeld Energy Systems entwickelte sich insbesondere in wachstumsstarken Segmenten positiv. Im Bereich Solarenergie stieg der Auftragseingang um 17 %. Das Geschäft mit Green Power Monitoring & Solutions wuchs im Jahresvergleich um mehr als 35 %, während die Aktivitäten im Bereich Stromnetze um nahezu 20 % zunahmen. Hintergrund waren verstärkte Investitionen vieler Länder in widerstandsfähige Übertragungsnetze.
Fokus auf Forschung und Innovation
Mit Beginn der neuen Strategieperiode am 1. Januar 2026 hat DNV beschlossen, die Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation (RD&I) von 5 % auf 6 % des Jahresumsatzes zu erhöhen. Die solide finanzielle Lage ermöglicht es dem Unternehmen, gezielt in Themen zu investieren, die für Kunden von hoher Relevanz sind. Im Vergleich zum Beginn des Jahrzehnts investiert DNV heute nahezu doppelt so viel in RD&I.
Diese Investitionen unterstützten im Jahr 2025 mehr als 50 wissenschaftliche Veröffentlichungen, darunter der aktuelle Energy Transition Outlook sowie vertiefende Studien zu autonomer Schifffahrt, KI-Assurance und Meeresforschung.
Klimaziele erreicht
DNV erreichte zudem alle Klimaziele für den Zeitraum 2021–2025. Dazu zählen eine Reduktion der Emissionen pro Mitarbeitenden um 65 % gegenüber 2019, der vollständige Umstieg auf 100 % erneuerbaren Strom sowie die Gewährleistung von Klimaneutralität durch vollständige Kompensation der verbleibenden Emissionen.