Bestimmung der Standortgüte nach Inbetriebnahme gemäß TR10

Präzise, akkreditierte Bewertung der Standortgüte von Windenergieanlagen gemäß Technischer Richtlinie 10 (TR10) als verlässliche Grundlage für EEG-Vergütung, Nachweise gegenüber Netzbetreibern und fundierte Asset-Entscheidungen.

DNV unterstützt Betreiber, Eigentümer und Investoren von Windparks bei der Bestimmung der Standortgüte nach Inbetriebnahme gemäß der Technischen Richtlinie 10 (TR10) der Fördergesellschaft Windenergie und andere Dezentrale Energien e.V. (FGW). Die Bewertung ist eine wesentliche Voraussetzung für die Überprüfung der anzulegenden EEG-Vergütung nach fünf Betriebsjahren und bildet die Grundlage für mögliche Nachzahlungen oder Rückforderungen.

Vor Inbetriebnahme wird die Standortgüte im Rahmen eines Wind- und Ertragsgutachtens gemäß Technischer Richtlinie 6 (TR6) prognostiziert. Nach fünf Betriebsjahren muss diese Prognose anhand realer Betriebsdaten überprüft werden. DNV führt diese Analyse auf Basis validierter SCADA-Daten, Statuslogs, Einspeisezählerdaten und Betriebsführungsberichte durch – präzise, nachvollziehbar und akkreditiert.

Warum die TR10-Bewertung wichtig ist

Die Standortgüte nach Inbetriebnahme entscheidet darüber, ob die Vergütung eines Windparks angepasst wird. Fällt die berechnete Standortgüte nach fünf Jahren niedriger aus als ursprünglich prognostiziert, kann dies zu zusätzlichen Vergütungsansprüchen führen. Liegt sie höher, kann eine Rückzahlung erforderlich werden. Eine belastbare, unabhängige Bewertung schafft finanzielle Transparenz und Planungssicherheit.

Eine Berechnung vor Ablauf der ersten fünf Betriebsjahre kann zusätzlich sinnvoll sein, um potenzielle Nachzahlungen oder Rückforderungen frühzeitig zu bewerten und in die finanzielle Planung einzubeziehen. Das Verfahren wiederholt sich nach 10 und 15 Betriebsjahren.

Ablauf der Bewertung

  1. Übermittlung der relevanten Betriebsdaten, darunter SCADA-Daten, Statuslogs, Einspeisezählerdaten und Betriebsführungsberichte.
  2. Validierung und Plausibilisierung der bereitgestellten Daten, einschließlich der Auswertung von 10-Minuten-SCADA-Daten.
  3. Eindeutige Zuordnung aller Betriebszustände zu den gesetzlichen EEG-Kategorien.
  4. Berechnung der erzeugten und fiktiven Energiemengen, einschließlich nicht produzierter Energiemengen, die die Standortgüte nicht reduzieren.
  5. Ermittlung des Standortertrags und der Standortgüte gemäß FGW TR10.
  6. Erstellung eines akkreditierten Nachweises zur Vorlage beim Netzbetreiber.

Warum DNV?

  • DAkkS-akkreditierte Kompetenz: DNV erstellt akkreditierte Gutachten, die als belastbare Grundlage für die Vorlage beim Netzbetreiber dienen.
  • FGW-gelistet und qualitätsgesichert: DNV ist bei der FGW gelistet und überprüft die eingesetzten Berechnungsmethoden und intern entwickelten Tools regelmäßig durch die Teilnahme an Ringversuchen.
  • Tiefe SCADA-Expertise: DNV verfügt über umfassende Erfahrung in der Analyse, Validierung und Interpretation von SCADA-Daten aus Windparks – in Deutschland und weltweit.
  • Globale Erfahrung, lokale Marktkenntnis: DNV verbindet internationale Windenergie-Expertise mit einem fundierten Verständnis der regulatorischen Anforderungen und Marktbedingungen in Deutschland.
  • Ganzheitliche Unterstützung über den gesamten Asset-Lebenszyklus: DNV integriert TR10-Gutachten nahtlos in ein breites Serviceportfolio – von TR6-Gutachten, Schall- und Schattengutachten, Standorteignung und Risikoanalysen über Performance-Auswertungen und technische Due Diligence bis hin zu Bewertungen zur Lebensdauerverlängerung.

Ihr Mehrwert

Mit DNV erhalten Sie eine unabhängige, nachvollziehbare und regulatorisch belastbare Bewertung Ihrer Standortgüte. So schaffen Sie Sicherheit bei Vergütungsfragen, reduzieren finanzielle Unsicherheiten und treffen fundierte Entscheidungen für den weiteren Betrieb Ihrer Windenergieanlage oder Ihres Windparks.

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